| Überprüfung der Schulreife |
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Das letzte Jahr im Kindergarten hat begonnen und spätestens ab diesem Zeitpunkt machen sich viele Eltern Gedanken um die „Zeit danach“ – ein neuer Lebensabschnitt beginnt für ihr Kind, wenn es plötzlich heißt |
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Ich komme in die Schule! |
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Beim Großteil der Eltern löst dieses Wissen Unbehagen aus, weil sie oftmals zu wenig oder falsche Informationen erhalten, was den Schuleintritt betrifft. |
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Aufgrund unserer langjährigen Berufserfahrung müssen wir jedes Jahr feststellen, dass bereits bei der Schülereinschreibung (also ein halbes Jahr VOR Schuleintritt) bei Kindern gravierende Schwächen in unterschiedlichen Bereichen diagnostiziert werden. |
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Es gibt wissenschaftlich fundierte Richtlinien, was ein Kind vor Schuleintritt in den Basisbereichen Motorik, Sprache, Denken und Sozialkompetenz können sollte, um nachfolgend eventuelle Lernschwierigkeiten zu verhindern. |
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Die Überprüfung der Schulreife, die im Rahmen der Schülereinschreibung in den Volksschulen stattfindet, dient nicht nur dem Erfassen der Daten sondern vielmehr der Überprüfung grundlegender Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur Bewältigung von höheren psychischen Funktionen wie der Sprache und des Denkens dienen. |
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Dabei handelt es sich um voraussetzende Grundlagen, auf denen das spätere erfolgreiche Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens, genauso wie das flexible Anpassen an bestimmte Situationen basieren. Sollten im Zuge dieser Überprüfung Schwächen in einem oder mehreren Bereichen auffallen, werden Eltern dahingehend informiert und können somit versuchen, rechtzeitig und gezielt zu fördern. |
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Spätestens zu diesem Zeitpunkt erhalten wir vom Institut SPIELEND LERNEN unzählige Anrufe beunruhigter Eltern, um die Förderung und Schulvorbereitung ihrer Kinder zu übernehmen. |
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Bei gravierenden bzw. sehr auffälligen Defiziten wird in den meisten Fällen schon im Kindergarten eine gezielte Förderung empfohlen - bei Sprachproblemen eine logopädische Betreuung, bei schwerwiegenden motorischen Defiziten eine ergotherapeutische Betreuung, bei Auffälligkeiten im Verhalten eine psychologische Untersuchung oder Betreuung. |
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Doch bei unauffälligeren Defiziten neigen Kinder sehr oft zum so genannten Kompensieren („Schummeln“ - Kinder suchen Auswege und Schlupflöcher um das zu umgehen, was ihnen schwer fällt, ohne dass ein Erwachsener ahnt, dass tatsächlich Defizite bestehen). |
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In der Kindergartengruppe fallen diese „Meister des Kompensierens“ kaum auf und so passiert es leider sehr häufig, dass Defizite zu spät oder gar nicht erkannt werden und unweigerlich zu späteren Lernschwierigkeiten führen können. |
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Eine rechtzeitige Überprüfung der Schulreife ihres Kindes zeigt, in welchen Bereichen noch gezielter gefördert werden könnte und ob eventuell Teilleistungsschwächen bestehen. (Teilleistungen sind notwendig gebrauchte Fähigkeiten und Fertigkeiten, um höhere psychische Funktionen aufzubauen und auszudifferenzieren). |
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Bei sonst normal entwickelten Kindern kommt es durchaus öfter vor, dass bestimmte Basisbereiche/Teilleistungen noch nicht voll entwickelt sind und somit zu späteren Lernschwierigkeiten führen können (Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Legasthenie, Aufmerksamkeitsstörungen). |